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31.Juli.2010 14:54:26 
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Countdown bis zum Highfield

Wetter
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Das Highfield Festival 2007 (17. - 19.08.2007)

Flyer 2007
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Spielplan 2007
Spielplan 2007

Coca Cola Soundwave Discovery Spielplan 2007
Coke-Flyer 2007

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Ticket 2007
Hardticket 2007
Steckbrief zum Festival

Datum: 17. - 19.08.2007

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Freitag - 17.08.07
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16.30 - 16.50 22TiMES (Jump-Blitzstart-Gewinner)
17.20 - 18.00 Polarkreis 18
18.30 - 19.15 The Twang (UK)
19.45 - 20.30 The Films
21.00 - 22.00 Tocotronic
22.30 - 23.30 The Shins
00.00 - 01.30 Interpol

Coca-Cola Soundwave-Tent:
16.25 - 16.50 Newcomer CZ: NiceLand
17.05 - 17.30 coke Gewinner: Pink's not Red
18.00 - 18.45 Karpatenhund
19.15 - 20.00 Silversun Pickups
20.30 - 21.30 From Autumn To Ashes
22.00 - 23.00 Enter Shikari
23.30 - 00.30 …The Trail Of Dead

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Samstag - 18.08.07
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12.00 - 12.30 The Sonic Boom Foundation
13.00 - 13.30 Leo Can Dive
14.00 - 14.30 The Enemy
15.00 - 15.45 Biffy Clyro
16.15 - 17.00 The Datsuns
17.30 - 18.15 Funeral For A Friend
18.45 - 19.30 Blackmail
20.00 - 21.00 MIA.
21.30 - 22.30 Millencolin
23.00 - 00.15 Fall Out Boy
00.45 - 02.00 Billy Talent

Coca-Cola Soundwave-Tent:
13.30 - 15.00 Open Stage Band: Paulus
15.20 - 15.45 Newcomer Slowakei: Peoples
16.00 - 16.45 coke Gewinner: Tiebreak
16.40 - 17.05 Newcomer Spanien: Insecto Palo
17.20 - 17.45 Newcomer Sweden: The Animal Five
18.15 - 19.00 Cobra Starship
19.30 - 20.30 Hayseed Dixie
21.00 - 22.00 The Academy Is…
22.30 - 23.30 Dinosaur Jr.
00.15 - 01.10 Klaxons

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Sonntag - 19.08.07
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12.00 - 12.30 Anajo
12.55 - 13.25 Hellogoodbye
13.55 - 14.30 The Sounds
15.00 - 15.45 Brand New
16.15 - 17.15 Eagles of Death Metal
17.45 - 18.45 Chris Cornell
19.15 - 20.15 Jimmy Eat World
20.45 - 21.45 Silverchair
22.15 - 23.30 Kaiser Chiefs

Coca-Cola Soundwave-Tent:
13:10 - 14:15 Open Stage Band: Paulus
14:35 - 14:55 Newcomer Schweiz: Modern Day Heroes
15:10 - 15:30 Newcomer Italien: Photonik
15:45 - 16:10 Ian O´Brien-Docker
16:25 - 16:50 Itchy Poopzkid
17.20 - 18.10 Tegan & Sara
18.45 - 19.30 Ash
20.15 - 21.15 Moneybrother
21.45 - 22.45 Sparta



Ort: Erfurt - Stausee Hohenfelden

Preis: VVK: 74,- (die ersten 5000 Tickets), danach 84,- Euro, jeweils inkl. Camping und Müllpfand (5 Euro Müllpfad gab es am Ende - im Tausch gegen einen gefüllten Müllsack)




Von Indie bis Emocore

Vom 17. bis 19. August trafen sich Alternative-, Indie- und Emo-Fans zum alljährlichen Highfield Festival, 20 Kilometer südlich der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt, um bei relaxter See-Atmosphäre die Auftritte allerlei bekannter Headliner und Musikaufsteiger zu genießen.

Ein Text von Martina Kellner (intro.de)

Etwa 25.000 Besucher lauschten bei bestem Wetter und schönster Kulisse am Stausee Hohenfelden ihren Lieblingsmusikern und -bands, die dieses Jahr zahlreicher denn je vertreten waren. Zum zehnjährigen Jubiläum gastierten internationale Musikgrößen, wie Interpol, Billy Talent, Kaiser Chiefs, Silverchair, Chris Cornell oder Jimmy Eat World, aber auch reihenweise Newcomer-Bands – sowohl national als auch international – konnten beim diesjährigen Highfield bestaunt werden.

Sponsor Coca Cola widmete diesen sogar eine eigene Plattform und lud verschiedenste europäische Nachwuchsmusiker zur Soundwave Discovery Tour, darunter etwa die Schweden von The Animal Five, die mit ausgelassener Bühnenshow, agilem Frontmann und krawalligen Rocksongs überzeugten. Die einheimische Fahne hielten am Freitag die Mainzer Brachialrocker von Pink's Not Read und am Samstag die Dresdner Band Tiebreak hoch. Daneben gab es noch allerlei weitere Newcomeracts auf der Mainstage zu bestaunen - The Enemy, The Sounds oder The Twang, um nur einige zu nennen.
An Billy Talent schieden sich die Geister
Fans und Musiker genossen die entspannte Atmosphäre und die tadellosen (wenn auch nachts empfindlich kalten) Temperaturen. Bei sonnigem Wetter wäre der eine oder andere Festival-Gänger sicher gern einmal zur Abkühlung in den angrenzenden See gehüpft, auch um den lästigen Gelände-Staub wegzuspülen. Da Baden jedoch nicht erlaubt war, galt es mit Eis oder kühlen Getränken vorlieb zu nehmen. Wehrmutstropfen des Festivals war die Größe der zweiten Location. Das Coca Cola Soundwave Tent war für die Anzahl der Besucher leider viel zu klein, weswegen viele Highfield-Gänger trotz Schlangestehens nicht mehr ins Zelt hereingelassen wurden. Eingefleischte Fans wird dies jedoch nicht davon abhalten, auch im nächsten Jahr wieder zum Hohenfeldener Indie-Rock-Festival zu pilgern, schließlich gehört das Highfield zu den wenigen Festivals der neuen Bundesländer, das sich dank cleverem und stetig wachsendem Line-Up eine treue Fangemeinde aufgebaut hat.


Freitag, der 17. August

Eröffnet wurde das Festival von 22 Times, einem Pop-Punk/Emo-Quartett aus Sachsen. Danach folgte die Dresdner Band Polarkreis 18 und die Engländer von The Twang. Die Briten bemühten sich redlich die noch etwas müden Zuschauer mit ihrem Mix aus Indierock und Sprechgesang aufzulockern. Auch wenn The Twang hierzulande noch nicht vom heimischen Presse-Aufwind profitieren konnten und den Besuchern größtenteils unbekannt waren, überzeugten sie mit einer energiegeladenen Show, die sicher den einen oder anderen Festival-Gänger auf den Geschmack gebracht hat. Im Anschluss spielten The Films auf, die neben gewohnt erstklassigen Debütsongs auch einige unbekannte Stücke zum Besten gaben.

Als Hauptacts traten Tocotronic, The Shins und schließlich Interpol auf der Main-Stage auf. Währenddessen spielten im Coca Cola-Zelt die New Yorker From Autumn To Ashes, die Post-Hardcore-Trance-Briten von Enter Shikari und ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead. Leider jedoch ohne alle Fans begrüßen zu können, da aus Platzgründen einigen Besuchern der Eintritt verwährt blieb. Headliner Interpol beendete den ersten Festival-Tag mit pathetisch, atmosphärischer Show. Neben einigen neuen Songs ("The Heinrich Maneuver") des kürzlich erschienen dritten Albums "Our Love To Admire" performten Banks, Kessler, Fogarino und Dengler vorrangig Stücke ihrer zweiten LP "Antics", aber auch Debüt-Klassiker, wie "Stella Was A Diver And She Was Always Down".


Samstag, der 18. August

Der Samstagabend stand ganz im Zeichen des Emocore. An Billy Talent schieden sich zuvor auf dem Zeltplatz noch die Geister, als sich ein aufgebrachter Fan und ein erklärter Gegner der Kanadier, der seine Meinung lautstark kundtat und den Billy Talent-Fanshirt-tragenden Camper damit sichtlich verärgerte, in die Haare bekamen. Abends schienen dann doch wieder alle vereint, zumindest lockte das kanadische Quartett um Frontmann Benjamin Kowalewicz so gut wie jeden Festival-Gänger vor die Hauptbühne. Zuvor performten Fall Out Boy, die ebenfalls große Teile des Publikums erfreuten und zum Ausrasten brachten. Wem das nicht gefiel, der konnte sich das Kontrast-Programm auf der zweiten Bühne zu Gemüte führen. Parallel spielten hier Dinosaur Jr. - die Klaxons, die als anschließende Headliner der Coca Cola-Stage gebucht waren, sagten aus Krankheitsgründen leider ab.

Weitere Highlights des zweiten Tages waren The Enemy, Biffy Clyro, The Datsuns und The Animal Five. Die Nachwuchsmusiker The Enemy aus Coventry überzeugten mit ihren melodischen Britrock-Songs, Biffy Clyro beeindruckte mit spektakulärem Gitarrenspiel in Hendrix-Manier, die Datsuns boten neuseeländischen Hardrocksound vom feinsten und die Schweden von The Animal Five sorgten mit viel Krawall und Faxen für mächtig Stimmung auf der Zelt-Bühne. Ihre Landsmannen von Millencollin gastierten später am Abend auf der Mainstage und gaben so eines ihrer raren Deutschland-Konzerte zum Besten.


Alte Recken in Topform
Sonntag, der 19. August

Am Sonntag brillierten einige "alteingesessene" Highfield-Bands, etwa Jimmy Eat World, die Eagles Of Death Metal oder Ash, die nicht zum ersten Mal auf den Hohenfeldener Bühnen standen. Zu den Neulingen zählten dagegen The Sounds, die mit ihrem achtzigerlastigen Synthesizer-Punk-Indierock für wilde Tanzeinlagen sorgten. Frei nach dem Motto: "Unsere Musik soll gute Stimmung verbreiten" kokettierte Sängerin Maja Ivarsson mit ihren Fans und trällerte neben "Living In America" und "Hit Me!" auch Stücke der aktuellen LP "Dying To Say This To You", die das Publikum verzückten und zu Zugabe-Rufen veranlassten.

Nachdem am Nachmittag die Eagles of Death Metal performten gab sich am frühen Abend der Ex-Soundgarden/Audioslave-Frontmann Chris Cornell die Ehre und spielte sowohl einige neue Nummern als auch alte Klassiker - "Black Hole Sun" oder Audioslaves "Be Yourself" beispielsweise. An die alten Songs reichten seine Neuauskopplungen jedoch nicht heran, einzig mit der Akustikversion von Michael Jacksons "Billie Jean" punktete Cornell dann wieder.

Nach ihm bezogen Jimmy Eat World und im Anschluss Silverchair die Bühne, die den Großteil des Publikum wieder vor der Mainstage vereinten. Parallel traten Frauenschwarm Moneybrother und die Texaner Band Sparta auf. Den Festival-Ausklang bestritten dann die Kaiser Chiefs, die trotz heiserem Frontmann gewohnt rockig und energiegeladen aufspielten und ihre Fans zum lautstarken mitsingen und -schwingen animierten. Das Publikum dankte mit kräftigem Applaus und spendierte Keyboarder "Peanut" anlässlich seines Geburtstages noch ein Ständchen. So beendeten die Leedser das dreitägige Festival mit allerlei New Yorkshire-Hits im Gepäck.

Text: Martina Kellner / intro.de / Wir danken für diesen ausführlichen Text!



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