ich fasse meine festivalwochenende mal kurz zusammen:
donnerstag: die bändchenschlange bei p3 war unfassbar lang, was aber daran lag, dass viele idioten wirklich ihr ganzes gerödel mit durch das zelt schleppen müssen. sinnlos! dennoch gings relativ schnell und wir hatten nach etwa 2,5 bieren unsere bänder.
negatives highlight bereits am donnerstag: wir hatten keine stunde unsere zelte aufgeschlagen und schon fehlte uns ein stuhl.

freitag: flunkyball und irgendwann zu portugal the man zu den bühnen. waren solide, mehr aber nicht. dann nochmal kurz bierpause am zelt. und wieder zu jimmy eat world aufs gelände (an die ich mich aber nicht erinnern kann, weiß nur noch, dass ich sie gesehen habe:D). dann rüber zur green um bei arcade fire vorne zu stehen, dabei noch ein wenig portishead geschaut. die sind einfach nicht mein ding und ich glaube auch, dass die nicht so wirklich auf ein festival passen.
dann kam das absolute highlight für mich. arcade fire haben einfach ein unglaubliches set hingelegt. und das publikum war für überraschend textsicher und gesangsfreudig.

danach gings nochmal eine halbe stunde zu den chemical brothers. danach war ich aber völlig platt.
contra: jupiter jones waren im zelt völlig deplatziert.
samstag: warpaint und british sea power fielen leider dem alkohol und dem duschen zum opfer. besonders bei warpaint bereue ich das. also ging es erst zu friendly fires vor die bühnen. die waren okay, mehr nicht. the sounds waren fast schon nervig. werde mit dem neuen album nicht warm. two door cinema club waren tanzbar - wie immer.
dann folgte mit kasabian ein weiteres highlight. der sänger war zwar nicht so ganz auf der höhe, aber es hat einfach verdammt laune gemacht. für die kaiser chiefs hatte ich danach keinen nerv mehr und zu bright eyes bin ich nicht mehr ins zelt gekommen. damit komme ich auch zum contra: es kann nicht sein, dass bei "popelbands" wie young rebel set das zelt dicht ist.
sonntag: aufgestanden, flunkyball.

dann im regen zu den blutroten schuhen. der regen war zwar nicht schön, aber mit passender kleidnug war das alles kein problem. leuchtie habe ich bei den brs kurz vorm pit gesehen.

haben wie immer laune gemacht und laura war erstuanlich gut gelaunt. dann erstmal wieder bierpause und zu william fitzsimmons wieder aufs gelände. da auch hier das zelt wieder dicht war, wurde es halt an horse.

die waren okay, aber irgendwie verloren auf der großen bühne.
dann positionierte ich mich für flogging molly vor der green und sah dabei noch ein bisschen boysetsfire. dafür, dass das eigentlich nicht wirklich meine musik ist, haben mir die erstaunlich gut gefallen.
dann folgte mit flogging molly eine der bands, auf die ich mich am meisten gefreut habe. und sie haben mich nicht enttäuscht. dave king hatte zwar ziemlich krasse augenringe, aber das tat der qualität und seiner laune keinen abbruch.

danach wollte ich eigentlich the kills sehen, aber auch hier war das zelt wieder dicht. konsequenz: wombats von ganz hinten gesehen. war okay, mehr nicht. hab mir die wahrscheinlich auch überhört.
dann folgten mit den subways das letzte wirklich richtig große highlight für mich. wie man zu dritt eine solche energie auf der bühne versprühen kann, ist mir unbegreiflich. selten solche rampensäue gesehen. wahnsinn.

dann wieder rüber zur green und noch den rest arctic monkeys mitbekommen: naja, langweilig. genauso wie 2009 hier. und die foo fighters zeigten dann zum abschluss nochmal, warum sie headliner sind. spiellaune ohne ende.

fazit:
pro: bands, sanitäre anlagen!
contra: zeltsituation