Autor Thema: Sicherheit auf dem Highfield (Vergleich Loveparade)  (Gelesen 1680 mal)

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Offline Gitschi

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Sicherheit auf dem Highfield (Vergleich Loveparade)
« am: 26.Juli.2010 13:16:34 »
...aus gegebenem aktuellen Anlass würde mich die real ausgelegte Personenkapazität auf dem Gelände nun schon interessieren. Wieviel sind behördlich genehmigt? Oder ist diese überflüssig?
Hauptsache es gibt keinen Tunnel  :dafür:

Offline sandrak.

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Sicherheit auf dem Highfield (Vergleich Loveparade)
« Antwort #1 am: 26.Juli.2010 13:59:15 »
ich würde mir ja mal wünschen das irgend ein veranstalter sagt er lässt nur weniger wie die zugelassene menge an besuchern rein so das alle ein tolles fest feiern können ohne darauf zu achten das man eingequetscht oder umgeschupsst wird sondern sich ganz der musik hingeben zu lassen und das nicht von ganz hinten. aber leider schöpfen die meisten ja die kapazitäten bis zum geht nicht mehr aus so das auch genug geld in die kasse fliesst und das auf den kosten der besucher!!!


Offline timbeaux

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Sicherheit auf dem Highfield (Vergleich Loveparade)
« Antwort #2 am: 26.Juli.2010 18:55:11 »
So sandrak, bitte:

Bei FKP Scorpio Festivals kalkulieren wir pro Gast 1qm Veranstaltungsfläche ein. Dies bedeutet die doppelte Fläche als durch die Versammlungsstättenverordnung vorgegeben (zwei Besucher pro Quadratmeter)
Hören, bitte:
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Offline sicksadlittleworld

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Sicherheit auf dem Highfield (Vergleich Loveparade)
« Antwort #3 am: 26.Juli.2010 19:50:53 »
das ist sehr löblich :).
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Thees Uhlmann (Tomte)

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Sicherheit auf dem Highfield (Vergleich Loveparade)
« Antwort #4 am: 26.Juli.2010 20:37:54 »
Aus aktuellem Anlass: Bei der Loveparade Katastrophe waren es wohl vor dem Tunnel ca. 7 pro 1qm.
Ich will nicht mehr, ich kann nicht mehr. Ich möchte diese Jugend irgendwie nicht mehr sehen. Ich meine, ich bin eine Weile hier auf dieser Kugel, aber ich hatte noch nie das Gefühl, dass die Jugend jemals so uniform herumgelaufen ist. Ballerinas, Stretch Buchsen, Sternchen, Vans und Vans-Kopien. Bei Allen.
Bei den Leuten die Andere früher für so etwas verkloppt haben, bei denen die stets verkloppt wurden.

Sammy (Broilers), 10.04.2007

Offline eibin d

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Sicherheit auf dem Highfield (Vergleich Loveparade)
« Antwort #5 am: 26.Juli.2010 21:36:12 »
Aus aktuellem Anlass: Bei der Loveparade Katastrophe waren es wohl vor dem Tunnel ca. 7 pro 1qm.

Wenn diese Zahl nicht sogar auf dem ganzen Gelände zutrifft. Es ist ja von 250.000qm die Rede, die das Gelände hatte, bei RTL vorhin gar nur von 125.000qm. Keine Ahnung was nun stimmt, aber wenn wir von 1 Mio Besuchern ausgehen, dann gute Nacht...

Zum Thema:
In der Stellungnahme des Area 4 Organisators in deren Forum, sprach er ja davon, dass man beim Highfield wohl mit 30.000 plant, könnte ja hinkommen.

Offline Jessie

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Sicherheit auf dem Highfield (Vergleich Loveparade)
« Antwort #6 am: 26.Juli.2010 22:12:33 »
Ich glaube beim Highfield muss man sich da keine Gedanken machen;)
Erstmal wissen die Veranstalter da was sie tun und dann bin ich auch der Meinung, dass "Rock-Menschen" weitaus vernünftiger sind als die Techno-Menschen, das hagelt jetzt bestimmt wieder Vorwürfe das ich Vorurteile hätte, aber nun gut;) Ich bin der Meinung, dass die meisten wissen, was man bei den Hosen passiert und dadurch die Rücksicht bei dem Publikum größer ist. Auch das "aufheben wenn einer fällt" ist bei "uns" viel mehr verankert.

Offline SAJA_S

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Sicherheit auf dem Highfield (Vergleich Loveparade)
« Antwort #7 am: 26.Juli.2010 23:14:45 »
Diese Voruteile xD Techno Menschen sind doch auch nur Menschen... ;)

Also bes man sich da sicherlich keine Gedanken machen, weil erstens sie machen das nicht zum ersten Mal, zweitens Menschenanzahl nicht vergleichbar, drittens ist das Gelände geeignet. Also steht einen schönen Festival nichts entgegen, =) Aber Hoffentlich lernen alle was aus dem Drama in Duisburg.

Offline sicksadlittleworld

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Sicherheit auf dem Highfield (Vergleich Loveparade)
« Antwort #8 am: 26.Juli.2010 23:34:26 »
@jessie: also dem kann ich nicht zustimmen. auch ich bin auf rockfestivals schon öfter in solch tricky situationen gekommen. ganz ungeachtet davon ob die menschen nun grundsätzlich vernünftiger sind oder nicht.
dazu zählen - staus am eingang vor dem ersten wellenbrecher (nicht highfield, logisch) wo auf die vorne wartenden menschen immer mehr druck ausgeübt wurde. so viel das man keine luft mehr bekam wenn man keine 1,80 groß ist, an dem konzept wurde zum glück mittlerweile gearbeitet und es geht gesitteter zu, sprich die leute stehe in reih und glied :D,
- enge gassen zum bühneneingang (z.b. einlass vor der hauptbühne bei rip 2004, wo in wenigen minuten die toten hosen anfangen sollten und tausende menschen von der alterna zur center strömten und die leute nicht schnell genug kontrolliert werden konnten. es entstand ein fürchterliches gedränge, was zum glück nach wenigen minuten aufgelöst wurde indem die kontrollen fallen gelassen wurden)
- überfüllte bereiche vor der bühne, so z.b. beim terremoto 2003 im 1. wellenbrecher. ich stand bei den foo fighters (glaube ich mich zu erinnern) recht weit vorn als es bei beginn des konzertes richtig eng wurde und sich alles mit einem ruck verschoben hatt. nachdem ich meine brille verloren hatte (zum glück ist keiner drauf getrampelt und ich konnte sie schnell aufheben) wollte ich nach hinten flüchten. bekanntermaßen ist direkt vor dem 1. wellenbrecher immer etwas platz, dort war dem nicht so. man stand dicht gedrängt bis zum ende. ich bin dann raus getragen worden, mangels luft. die ordner meinten es gäbe keinen anderen weg ...
- wenn zuviele menschen auf einmal nach draußen wollen. so geschehen nach den subways 2008 beim highfield. zwar vergleichsweise harmlos, aber es hatte eine starke sogwirkung, war tierisch eng, heiß und meine hose hatte danach einen riss, was eindrucksvoll den druck beweist, denn ich wurde nur mitgezogen, freies laufen war nicht möglich.

bei der loveparade ist was ähnliches passiert (laut augenzeugenberichten, keine mutmaßungen): es wollten zuviele leute rein (und auch noch gleichzeitig wieder welche zurück), vorn gings aber nicht weiter, also staute sich das. es wurde immer enger und enger, also gaben bauzäune nach. dadurch entstanden 2 meter freie luft, so dass natürlich sofort leute automatisch auf diese freie fläche gestoßen wurden. das ging aber so plötzlich dass leute unter die meute gerieten. und weil zu viele auf einmal kamen, fanden diese auch kein weg mehr nach oben. teilweise lagen mehrere personen übereinander. da wo es ging wurde leuten freilich aufgeholfen, aber bei den kräften die da wirken, haben das schlichtweg nicht alle geschafft. bzw. da wo kein platz ist kannst du auch niemandem aufhelfen, denn es rücken ja sofort alle auf, der platzgewinn ist aber im promillebereich. begrenzt durch betonmauern ...

klar, es gibt immer menschen, die von hinten noch nachdrücken, weil sie nicht vorne sehen was abgeht. aber das hast du überall, auch bei rockfestivals. siehe z.b. die problematik an den vor ein paar jahren noch nicht so streng regulierten eingängen zu den wellenbrechern. oder auch ganz alltäglich direkt vor der bühne, wo es bei headlinern gern sehr eng zugeht und man sich fühlt wie in einer sardinienbüchse. trotzdem wird noch von hinten geschoben. schließlich will jeder nach ganz vorn ...
und da hab ich beim highfield auch schon unschöne dinge gesehn. nämlich wie der vordere wellenbrecher schon nachgab (z.b. beim highfield 2006 vor den beatsteaks) oder 2008 vor kettcar (!), weil die leute schon für die ärzte anstanden. da wurde so stark gedrückt, dass man einen holzbalken als stütze zuhilfe nehmen musse. zum glück ist nichts schlimmeres passiert. aber stell dir mal einen panikausbruch vor oder die absperrung gibt wirklich komplett nach und alle sacken mit einem mal nach vorn, denn man "verlässt" sich ja auf die absperrung, bzw. wird automatisch dagegen gedrückt. die 2. und 3. reihe würde automatisch über die erste fallen ...

außerdem waren bei der loveparade nicht nur "techno-menschen", sondern vor allem ganz normale leute. auf einem video hab ich auch einen mit rock am ring-shirt gesehen und insgesamt wirkten die meisten vollkommen nüchtern. es ist ein irrtum, dass alle stark alkoholisiert waren, oder auf drogen. aber es ist immer ein leichtes, es auf die unvernunft oder sonstwas zu schieben.

naja, aber eigentlich ist es vollkommen offtopic. wollte das nur nicht so stehen lassen.

der einzige grund warum das auf dem geliebten highfield noch nicht passiert ist, weil dort viel mehr für die sicherheit getan wird. mehrere ein-u. ausgänge, wellenbrecher, absicherungen von gegenständen, die unter alkoholeinfluss unfälle verursachen (kinderspielplatz, see), ...
trotzdem wage ich zu behaupten, dass man nie komplett alles dafür tun kann um solch einen fall auszuschließen.

denn es ist nicht nur bei den hosen was passiert, sondern auch in roskilde (http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,83538,00.html - gilt heute als das sicherste festival und war wegweisend mit seinem sicherheitskonzept vor der bühne, leider erst nach dem unfall, davor gab es aber auch die üblichen wellenbrecher, der unfall ereignete sich vor dem wellenbrecher) und bei einem festival in marokko (http://www.laut.de/Mawazine-Festival/Elf-Tote-bei-Massenpanik/25-05-2009) und wenn ich mich nicht irre auch bei einem festival in australien (ich glaub bei limp bizkit?) vor ein paar jahren.

also deine pauschalisierung ist echt nicht so glücklich ...

aber ich fahre trotzdem noch guten gewissens auf festivals. weil ich vertrauen in die jeweiligen veranstalter habe. jedoch vermeide ich mittlerweile die engen menschenmassen dort. dient meinem persönlichen wohlbefinden und dem konzertgenuss. sardinenbüchse ist halt doch nicht so toll ;).

die menschen in dem tunnel hatten diese wahl leider nicht.

amen
« Letzte Änderung: 26.Juli.2010 23:56:46 von sicksadlittleworld »
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Sicherheit auf dem Highfield (Vergleich Loveparade)
« Antwort #9 am: 27.Juli.2010 00:33:26 »
ich denke auch, dass man das nicht verallgemeinern kann. wenn in der masse panik ausbricht, dann kommen die ureigensten überlebensinstikte hoch und an rationales handeln ist nicht mehr zu denken. die meisten haben bestimmt gar nicht gemerkt, dass sie da gerade über einen menschen gestiegen sind. dabei ist es völlig egal, welcher musikrichtung man "angehört". ;) am ende sind die menschen alle gleich ...

und was das highfield angeht, ich vertraue ebenfalls dem verantalter sowie auf den platz und die wellenbrecher. ;) und ich halte es wie doreen: ich meide ebenfalls enge menschenmassen und schau mir im zweifelsfall ein konzert lieber von weiter hinten an ... aber das ist geschmackssache ...
da hilft nur einatmen und vorwärts gehen ...

Offline LARRY

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Sicherheit auf dem Highfield (Vergleich Loveparade)
« Antwort #10 am: 27.Juli.2010 07:42:16 »
- überfüllte bereiche vor der bühne, so z.b. beim terremoto 2003 im 1. wellenbrecher. ich stand bei den foo fighters (glaube ich mich zu erinnern) recht weit vorn als es bei beginn des konzertes richtig eng wurde und sich alles mit einem ruck verschoben hatt. nachdem ich meine brille verloren hatte (zum glück ist keiner drauf getrampelt und ich konnte sie schnell aufheben) wollte ich nach hinten flüchten. bekanntermaßen ist direkt vor dem 1. wellenbrecher immer etwas platz, dort war dem nicht so. man stand dicht gedrängt bis zum ende. ich bin dann raus getragen worden, mangels luft. die ordner meinten es gäbe keinen anderen weg ...

Oh ja! Wir sind auch nach hinten geflüchtet. Waren den ganzen Tag vor dem ersten Wellenbrecher und es war angenehm. Aber als Dave Grohl auf die Bühne kam schoben nochmal etliche Leute rein und es wurde auch für uns sehr unangenehm!

Das Wichtigste in einer solchen Situation ist Ruhe zu bewahren - aber das ich leichter gesagt als getan. Hektische Bewegungen/Rempler können die komplette Masse in Bewegung setzen und wer am Ende der Welle ist, der braucht dann schon viel Glück...
╔══╗
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Offline sonarisa

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Sicherheit auf dem Highfield (Vergleich Loveparade)
« Antwort #11 am: 27.Juli.2010 10:51:05 »
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass es im ersten Wellenbrecher hinten angenehmer und sogar weniger voll ist, als hinter dem ersten Wellenbrecher. Gerade weil der Zugang zum Wellenbrecher nochmal kontrolliert wird (RiP und Southside). Und bei einem Lineup, wo man mit heftigem Pogen rechnet, gibt es oft auch einen Mittelwellenbrecher, um das seitliche Geschiebe zu unterbinden, denn das ist echt scheiß: von hinten Druck und von der Seite geschoben - da kannste dich nicht mehr halten.

Ich denke, es spielt auch ein wenig Erfahrung mit, wie man mit Geschiebe/Gedränge umzugehen hat.

Menschen, die einfach mal auf die Loveparade/Stadtfest gehen und noch nie auf so einer Massenveranstaltung waren, reagieren vielleicht panischer und evtl. sogar aggressiver als Menschen, die durch Rock- oder andere Festivals daran gewohnt sind, auch mal angerempelt zu werden. Diesen Eindruck hatte ich am Samstag auf dem fast umsonst Fest in Karlsruhe - da waren auch viele Familien und Teenager, die mit Pogen bei Bela B. gar nichts anfangen konnten.

Apropos Das Fest - es war bis letztes Jahr umsonst, dann kam Peter Fox und der Bereich um die Hauptbühne war völlig überfüllt - Rettungswege nicht mehr vorhanden, kaum Securtities. Glücklicherweise ist nichts passiert. Aber man hat gelernt und 2010 den Bereich um die Hauptbühne gesichert und dafür Eintritt (5Euro) verlangt. So wusste man, wieviele Leute dort sind und konnte die Sicherheit gewährleisten.

Offline eggi

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« Antwort #12 am: 27.Juli.2010 11:03:12 »
Beim Southside 2005, Soad, ist der Wellenbrecher umgestürzt weil da zu viele Leute nach vorne drängten. Zum Glück ohne tote!
Aber wie Sicksad sagt, sowas kann böse ausgehen.
Meine kritischste Situation war 2006, RIP. Da war die Centerstage, WM-BEdingt, nicht auf dem normalen Platz sondern links der Campingplätze. Die Eingänge waren schelcht ausgeschildert, man sah eigentlich nur den einen einzigen. Dass weiter unten noch ganz viele waren sagte einem niemand und woher sollte man es auch wissen. Tausende Menschen auf einen einzigen Eingang. Atmen war da schon schwierig, aber die Ordner waren auch dumm. Die hätten die Kontrolle dort aufgeben sollen und weiter hinten, hinter der Brücke, aufmachen sollen. Da war viel mehr Platz. Oder halt n Schild aufstellen dass unten ganz viele Eingänge sind.
Wenn es mal kein Fleisch mehr gibt ess ich halt Vegetarier.

Offline sicksadlittleworld

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« Antwort #13 am: 27.Juli.2010 11:15:20 »
@larry: ok, dann hab ich das richtig in erinnerung. ich hatte mich so auf den moment gefreut und war dann sehr sauer, dass viel zu viele menschen in den eigentlich geschützten bereich gelassen wurden. mitveranstalter war übrigens scorpio. zum glück haben sie daraus gelernt.
auch als das highfield gelände 2008 viel zu voll war, wurde da im letzten jahr abhilfe geschaffen. von daher bin ich da auch guter dinge was 2010 angeht. man braucht sich also keine sorgen zu machen.

@sonarisa: pogen und gedränge sind 2 völlig verschiedene dinge, da bitte nichts durcheinander werfen. beim pogen hat man immer noch die wahl zu einer ruhigeren stelle zu gehen, wenn es nichts für einen ist. dem gedränge zu entkommen ist dagegen schon echt schwer und kostet viel kraft.

klar kann erfahrung helfen in solchen situationen ruhig zu bleiben, aber irgendwann kommt der punkt wo einem unglaublich heiß wird und der kreislauf zu kollabieren droht. dann gibt es nur noch den gedanken "raus hier, sofort!" und man kann leicht panisch werden. vor allem wenn man merkt, es gibt keinen weg da raus ... und wenn es selbst zu eng ist um nach oben getragen zu werden.

von daher bitte keine vorurteile, dass die menschen auf der loveparade möglicherweise panischer reagieren als auf einem rockfestival. und du vergisst dabei dass auf rockfestivals auch sehr viele junge zuschauer dabei sind, die auch nicht mehr erfahrungen mit massenveranstaltungen haben als ein loveparade-besucher. wobei es ja DEN love-parade-besucher gar nicht gibt.
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Sicherheit auf dem Highfield (Vergleich Loveparade)
« Antwort #14 am: 27.Juli.2010 11:44:48 »
die mit Pogen bei Bela B. gar nichts anfangen konnten.

Bei Bela pogen ist auch ziemlich lächerlich. Diese "Kinder" die bei Musik die NULL zu Pogo geeignet ist um jeden Preise rumhampeln müssen, am besten noch ne lächerliche Wall of Death oder der gleichen aufmachen...abartig, da könnt ich jedesmal ausrasten. Vorallem schieben diese Leute von innen raus die Leute nach hinten und zur Seite. Wenn du da den falschen hast, der schubst von hinten wieder die Leute in die Mitte und schon hat man ne akkurate Wellenbewegung, ganz "toll" sowas.

Mein "Highlight" in Sachen panische Festivalmomente war HF 2004 bei den Beatsteaks die ja auch abgebrochen haben beim 1. Lied direkt. Aber da haben auch wirklich alle direkt aufgehört und erstmal alle 200 Umfaller wieder hochgehoben.
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Sammy (Broilers), 10.04.2007