soooooooooooo...
nun ist über eine woche vergangen. ich glaub jetzt sollte ich euch doch langsam mal vom DÄ-Konzert am 05.12.07 in Zürich im Hallenstadion berichten.
Aber wo fange ich an?
Ich verliess gegen 16:00 Uhr meinen geheiligten PC in meinem Büro und begab mich auf den Weg zu den edlen Spendern der Konzertkarte - Karina und Danny. Die beiden haben mir die Karte zum Geburtstag geschenkt.
Nachdem wir den leckeren brasilianischen Schmauss von Karina verdrückt hatten machten wir uns auf den Weg Richtung ZH. Wir hatten uns vor dem Hallenstadion mit 2 befreundeten Paaren verabredet, die wir an der Fressbude am Parkhaus aufgabelten. Nach kurzem Fussmarsch reihten wir uns zusammen in die Menschenmasse vor dem Eingang ein.
Einmal drin im Foyer war das erste Ziel der Merchendising-Stand. Schwuppdiwupp und die "Jazz ist anders - Economy" war meine.

nachdem auch die anderen ihre Bedürfnisse gestillt hatten, machten wir uns auf den weg nach innen. Jeh näher wir dem Eingang kamen umso dichter wurde das Gedränge - und meine schlimmsten Befürchtungen bewahrheiteten sich

Am Einlass zum Parkett (Stehplätze) wurde wirklich und wahrhaftig die Karte kontrolliert ob man auch wirklich eine (günstigere) Stehplatzkarte erworben hatte. Da mitte Juli als die Karten gekauft wurden bereits alle Stehplätze ausverkauft waren blieben nur noch Sitzplatzkarten zum kaufen übrig - im guten Glauben, man kommt schon irgendwie auf's Parkett

Während BelaFarinRod drinnen bereits "Himmelblau" aus allen Röhren krachen liessen schickte mich der Security einen Stock höher auf die Ränge. Na toll. Ich keinen Rappen in der Tasche (weil Karina hat Geldbeutel in Tasche), meine Kollegen alle bereits drinnen am rocken und ich lass mir wie bedröppelt von der Platzanweiserin meinen Platz zeigen. Super. Ich sitz alleine auf nem Punkkonzert. Finde die Fehler in diesem Satz.
Na gut, das liess sich nun mal nicht ändern. Also machte ich das beste aus der Situation und genoss die exzellente Aussicht, den nicht allzu lauten Sound (wer hat da eigentlich für 85dB demonstriert? Da waren so komische Plakate: Tinitus on tour), wesentlich weniger Gedränge und insgesamt ein besseres Feeling als auf dem Parkett. Zwischenzeitlich konnte ich mich per SMS mit meinen Kollegen in Verbindung setzen und man reichte mir ein Bier und etwas Geld auf den Rang hinauf. Vielen Dank dafür!

So überstand ich eines der genialsten DÄ-Konzerte die ich erleben durfte. Zwar allein und nicht im Moshpit aber dafür mit viel Genuss und niedlichen 16jährigen Mädels die mich doof anschauten als ich El Cativo von vorn bis hinten mitsang - ich kam mir irgendwie alt vor.

Und hier die Playlist und Highlights:
Beginn: 20:45
1. Himmelblau
2. Lied vom Scheitern
3. Hurra
4. Nie wieder Krieg, nie mehr Las Vegas
5. Angeber
6. Blumen
6a. Gehn wie ein Ägypter (Zwischenspiel)
Aufgrund der dB-Begrenzung, der die Instrumentalisten unterliegen, soll doch bitte das Publikum für Lautstärke sorgen - was auch funktionierte. Anschliessend wurden die Fans zu verschiedenen Formen der Laola animiert. Highlight hier war die Laola im dunkeln... nur mit Geräuschen. Klang absolut fantastisch und das Raumgefühl war bombastisch.
Der Anschliessende Titel war eines meiner persönlichen Highlights. Und er konnte nur von einem Angesagt werden: Rod. "Wieviel sind 1000 Mädchen plus 1000 Mädchen?"
7. 2000 Mädchen
8. El Cativo
9. Heulerei
10. Deine Schuld
11. Manchmal haben Frauen...
12. Die ewige Maitresse
13. Breit
14. 1/2 Lovesong
Das nächste Lied ist laut Farin in Deutschland immer sehr kritisch und kommt nicht immer gut an. Aber in der Schweiz ist das ja kein Problem. Und deswegen wollen die Jungs es vielleicht auch auf Schwyzerdütsch einstudieren.
15. Ich bin reich
16. Madonnas Dickdarm
Und dann wurde es funky!
17. Deine Freundin (wäre mir zu anstrengend)
18. Tu das nicht
19. Lasse redn
20. Der Graf
21. Nichts in der Welt
22. Perfekt
23. Westerland
24. Ignorama
Wir kommen nun zu unserem (ersten) letzten Lied: (22:05)
25. Rebell
2. Bier fertig
26. Elektrobier
27. Fuck Baby (???) mir völlig unbekannt und eigentlich auch textlich nicht zu verstehen.
28. Schunder-Song
Das zweite letzte Lied (22:25)
29. Junge
es folgt eine "Text-Laola" das heisst eine Textzeile geht durch die Menge.
Text: "Freude schöner Götterfunken"
Und jetzt kommen die Oldies und der Teil bei dem die meisten unter 25 eher ruhig waren:
30. Anneliese Schmidt
31. Alleine in der Nacht
32. Teenagerliebe
Drittes letztes Lied:
33. Zu spät
um 22:50 dann die dritte Zugabe
34. Die Allerschürfste
35. Wir sind die Besten
36. Schrei nach Liebe
37. Unrockbar
38. Elke
39. Minipli
23:15 Ende, Schluss, Finito
im regen liefen wir dann zum parkhaus, besorgten uns am imbiss noch was zum trinken, tauschten unsere eindrücke aus und als der grosse Ansturm bei der Ausfahrt aus dem Parkhaus vorbei war, begaben auch wir uns zum Auto und fuhren heim. ein grossartiger abend war vorbei und wir amüsierten uns über die Economy-Version während der Heimfahrt.